
Hier haben Sie eine Auswahl publizistischer Stücke, die zu unterschiedlichen Anlässen und Themen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften erschienen. So habe ich für »Die literarische Welt«, eine Beilage der »Welt«, etwas zum Thema »Der Schriftsteller als Drehbuchautor« geschrieben. Der Artikel erschien am 21. November 1998 unter der ?berschrift »Wenn Schriftsteller fremdgehen«. Diese schöne ?berschrift stammt nicht von mir, ansonsten ist der Artikel auf meiner Homepage so, wie ich ihn geschrieben habe (und nicht so, wie er letztendlich erschien.) Ebenfalls eine Rezension, und zwar zu Roberto Benignis KZ-Komödie »Das Leben ist schön« erschien an einem Samstag, Ende Dezember 1998 in der »FAZ«. Dieses Stück unter dem Titel »Holocaust für Freiwillige« ist nicht nur eine Filmbesprechung, sondern beinhaltet auch ?berlegungen zum Thema »Erinnern an Geschichte«, »Komik des Tragischen« usw. Und für die Jubiläumsschrift des »Filmboard Berlin-Brandenburg« beteiligte ich mich mit einem Artikelchen zu einer Frage, die einer ganzen Reihe von Autoren gestellt wurde: »Was ist eine erzählenswerte Geschichte?« Für die »taz« beschrieb ich im August 1998 das Erscheinungsbild der PDS im Bundestags-Wahlkampf, und am 26. Juni 2001 erschien in der »Süddeutschen Zeitung« unter der ?berschrift »Die Lüge, die deutsche Einheit hei?t«, ein Artikel, der sich auch mit der PDS befa?t, vor allem aber den Stand der deutschen Einheit bilanziert. In dem Essay »Wir sind nostalgisch, weil wir Menschen sind«, das ich für eine Anthologie schrieb, die im Herbst 2001 unter dem Titel »Sehnsucht nach dem Kommunismus« in Polen erschienen ist und Autoren des ehemaligen sowjetischen Machtbereiches vereint, habe ich ebenfalls die deutsche Einheit bilanziert - und auch eine Art Wirkungsgeschichte meiner wichtigsten Arbeiten versucht. Auf die Strafanzeige des »Help e.V.« gegen den »Sonnenallee«-Regisseur Leander Hau?mann reagierte ich mit einem »Offenen Brief«, der am 29. Januar 2000 in verschiedenen Tageszeitungen, u.a. dem »Tagesspiegel« und der »FAZ« erschien.
Anlä?lich der Verleihung des Hans-Fallada-Preises der Stadt Neumünster am 30. Januar 2000 gab mir Hans-Joachim Maaz die Ehre, die Laudatio zu halten. Hans Joachim Maaz hatte am 17. Februar 2003 seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anla? wurde eine Festschrift herausgegeben, zu deren Teilnahme ich eingeladen wurde. Die Mitwirkenden waren gebeten, über »Liebe und...« zu schreiben und mit eben diesen Worten auch ihren Beitrag zu beginnen. Anlä?lich der vielen Ostalgie-Shows, die im Spätsommer 2003 im Fernsehen anliefen, habe ich den folgenden Artikel zum Thema »Ostalgie« geschrieben, der am 31. August 2003 unter dem Titel "Der Brechreiz ist ein aktueller" im Tagesspiegel veröffentlicht wurde. Für das "Kleine deutsche Wörterbuch", erschienen bei S.Fischer 2002, wurde ich ebenfalls zur Mitwirkung eingeladen. Schriftsteller aus Ost und West waren aufgefordert, deutsche Worte, die in Ost und West völlig anders verstanden wurden, ausfindig zu machen und zu kommentieren. Die Begriffe waren, wie in einem Wörterbuch, alphabetisch geordnet. Ich habe den Begriff »Heimat« gewählt.
Und, wie jeder Berliner Autor, lieferte auch ich den ultimativen Metropolen-Artikel, erschienen im »Max«, im Juli 2001.
